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Brünieren

Beim Brünieren werden Gegenstände aus Eisenwerkstoff in eine siedende, alkalisch - oxidierende Lösung eingetaucht. Während dieses Vorgangs entstehen auf den Oberflächen der Werkstücke schwarze Eisenoxidschichten. Der Schwarzton ist abhängig von der Werkstoffqualität, der Oberflächenbearbeitung und der Zusammensetzung des Brünierbades.

Unter Brünieren versteht man eine Oberflächenbeschichtung, die ein glattes, strukturloses schwarzes Aussehen hervorruft  und in hohem Maße biege- und abriebfest ist. Die Siedetemperatur beim Brünieren liegt zwischen 133° und 144°C. Nach der DIN 50938 unterscheidet man zwischen Ein-, Zwei-, und Dreibadbrünieren.

Erwähnenswert ist, das beim Brünieren die Leitfähigkeit und die magnetischen Eigenschaften des Grundmaterials (Stahl, Eisen) nicht beeinträchtigt werden.

Geeignete Werkstoffe

Alle niedrig legierten Bau- und Vergütungsstähle (z.B. C60, C45, 42CrMo4, 34CrNiMo6)

Vorteile des Brünierens

  • Geringer Verzug
  • Erhöhte Korrosionsbeständigkeit
  • „Schöne schwarze“ Oberfläche
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